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BETRIEBSKOSTEN – Was ändert sich 2016?


Auch in diesem Jahr gibt es Preis- und Tarifänderungen bei den Betriebskosten. Hier ein Überblick.

Heizkosten annähernd stabil
Berlin präsentierte sich im Jahr 2015 als das wärmste, mit rund 510 l/m² als das trockenste und mit ungefähr 1.845 Stunden als sonnenscheinreiches Bundesland.

Im unmittelbaren Vergleich zum Vorjahr fiel dennoch der Fernwärmeverbrauch in den Heizmonaten 2015 durchschnittlich etwas höher aus. Die Fernwärmetarife der Vattenfall blieben 2015 annähernd stabil. Im Wohngebiet am Kienberg II konnte der Energieverbrauch gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Dort sorgte die 2014 abgeschlossene energetische Sanierung, in deren Rahmen auch die Heizanlagen optimiert wurden, für Einsparungen bei den Heizkosten. Dies wird 2016 ebenfalls für die in 2015 sanierten Häuser erwartet.

Im Jahr 2016 erfolgt die Festlegung der Tarife durch Vattenfall wie bisher quartalsweise im laufenden Jahr. Im ersten Quartal blieben die Tarife unverändert.

2016 wird, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, die alle drei Jahre zu erfolgende Überprüfung auf Legionellen in allen Häusern durchgeführt.

Wasser/Abwasser
Nachdem in den letzten 10 Jahren die Trinkwassertarife um insgesamt über 20 Prozent in Berlin gesenkt wurden, erfolgte zum 01.01.2015 durch die Berliner Wasser Betriebe ebenfalls eine Absenkung der Tarife für Schmutzwasser von 6,1 Prozent. Mittelfristig sollen die Wasser- Abwassertarife nun stabil bleiben, so auch 2016. Der Tarif für das Niederschlagswasserentgelt stieg 2016 um 3,4 Prozent.


Stromkosten

Der mit Vattenfall abgeschlossene Stromlieferungsvertrag über den Bezug von Ökostrom aus Wasserkraft garantiert uns auch 2016 stabile Preise. Nachdem es 2015 erstmals seit mehreren Jahren zu keiner Anhebung der Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien kam, erfolgt 2016 wiederum eine leichte Anhebung dieser Gebühr um 3 Prozent.


Tarife für Müllentsorgung und Straßenreinigung

Zum 1.Januar 2015 veränderte sich die Tarifstruktur der Berliner Stadtreinigung und bleibt 2016 in dieser Höhe bestehen:

  • Erhebung eines Ökotarif´s von pauschal 24,60 € pro Jahr und Haushalt
  • Entgelte für die grauen Hausmüllbehälter 1.100 l sanken ab 2015 gleichzeitig um 18,27 Prozent
  • Entgelte für die Biogutentsorgung sanken um rund 20 Prozent
  • Die Wertstofftonne bleibt weiterhin entgeltfrei wie auch die Nutzung der Recyclinghöfe und die Weihnachtsbaumeinsammlung.

Die neue Tarifstruktur in unserer Genossenschaft führte 2015 zu Kostenanhebungen in den Liegenschaften von durchschnittlich 10 Prozent. Gleiche Kosten werden für 2016 erwartet. Die Straßenreinigungsentgelte bleiben 2016 gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung
Die Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden, der Glas- und der Haftpflichtversicherung sinken für das Jahr 2016 um 5 Prozent. Die weitere Entwicklung dieser Tarife ist eng an die aktuelle Schadensquote gekoppelt.

Fazit:
Abgesehen von möglichen witterungsbedingten Kostenerhöhungen wird es nach unserer momentanen Einschätzung 2016 zu keinen erheblichen Tarif- und Preissteigerungen kommen. Die zu erwartenden Betriebskosten werden demnach weitestgehend unverändert bleiben und die kalkulierten Betriebskostenvorauszahlungen grundsätzlich ausreichen, um die entstehenden Kosten zu decken.


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